meine Kater ~ my boys

meine Kätzinnen ~ my girls

Mole

Mole

geboren: 14. April 2002

verstorben: 29. Dezember 2009

der besondere Kater…. mein Kater eben….

Mole :) sein Foto anzuschauen läßt immer eine Erinnerung hochkommen – unser erstes bewußtes Aufeinandertreffen. Im Dezember 2002 war ich bei seinen zweibeinigen Eltern zu Besuch, wie immer mit Fotoapparat bewaffnet, damals noch eine mit Negativfilm. Und wie es dann so ist, Film voll, neuer Film rein… Mole klaute sich die leere Kartonage des Films und verschwand. ich fuhr nachts heim – 5 Stunden – 5 Stunden kreisten meine Gedanken um diesen Kater – soll ich??? Am nächsten Tag – ich meldete bei den Zweibeinern meine erfolgreiche heile Ankunft daheim und bekam sofort zu hören: WAS hast du mit Mole gemacht???? Die Kartonage sollte entsorgt werden… Keine Chance – er verteidigte sie noch tagelang knurrend vor jedem …. Die Zweibeiner beschlossen, ihn mir zum Geburtstag zu schenken und so kam es, daß ich im Jahr drauf im Februar wieder dort hin fuhr um ihn zu mir zu holen. Mole war wie wir feststellten an Giardien erkrankt. Und da er dezent eklig roch hielten meine Katzen sehr viel Abstand zu ihm – was meinen Katzen eine Ansteckung ersparte. Nach 6 Wochen intensiven Putzen und Waschen hatten wir die Giardien besiegt. Als Mole dann extremst aus dem Hals roch, ließ ich ihn wieder beim TA untersuchen – Verdacht auf CNI. Nach einem Besuch bei einer TÄ für Innere Medizin in Köln und dort gemachtem Ultraschall stand fest, Mole hatte seit seiner Geburt bereits CNI, seine Nieren waren eigentlich schon gar nicht mehr vorhanden. Die TÄ gab ihm nicht mehr lange, ich solle es ihm einfach schön machen… Ein Elend für mich, aber wir wollten das beste daraus machen. Nach Rücksprache mit meiner TÄ sollte er Spezialfutter bekommen, möglichst wenig Streß haben (also wenige TA-Besuche). Ich informierte mich im Internet, da wurde zu regelmäßigen Urintests geraten – alle 4 Wochen spätestens… Ich habe es nicht gemacht, er fühlte sich daheim wohler und es gab keine Anzeichen, daß es ihm schlecht ging. Zwei Jahre später ging es ihm mal sehr schlecht, er kam für eine Woche beim TA an den Tropf – Ergebnis: seine Werte waren am Ende der Woche noch schlechter als bei Einlieferung – folglich sollte er nicht mehr zum TA, außer er muß erlöst werden. Ein Jahr später war es dann leider so weit. Es ging ihm sehr schlecht, er konnte kaum noch fressen. Ich fuhr mit ihm zum TA, er kam an den Tropf – aber er wollte nicht mehr, seine Augen waren schon ganz leer und er starrte fast durch einen hindurch. Am 28. Dezember abends sagte ich zur TÄ, wir sollten ihn gehen lassen, er will nicht mehr. Sie wollte nicht aufgeben, ich solle ihm die Nacht noch als Chance geben – ich tat es sehr schweren Herzens, denn am 29. hatte ich einen Termin bei der Bank und hätte nicht bei ihm sein können. Leider kam es genau so, wie ich es befürchtet hatte und meine TÄ mußte ihn in meiner Abwesenheit erlösen.